Foto von Benjamin Chamandy

Stephanie von Becker

Bassbariton, Kanada: Benjamin Chamandy

Der in Toronto geborene Bassbariton Benjamin Chamandy wuchs in Innsbruck auf. Schon als Kind wirkte er am Tiroler Landestheater mit, darüber hinaus war er Mitglied der Wiltener Sängerknaben.

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Er begann seine Gesangsausbildung in Innsbruck, wechselte dann an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zu Prof. Karlheinz Hanser, wo er den Master in Vocal Performance absolvierte. Benjamin Chamandy hat bereits bei diversen Projekten und Opern mitgewirkt, etwa an der Oper Klosterneuburg in Leoncavallos „I Pagliacci“. Die Titelpartie in von Einems „Tulifant“ hat er im Wiener MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben, und im Schloss Esterhazy in Eisenstadt übernommen. Im Schlosstheater Schönbrunn war er in Mozarts „Le nozze di Figaro“ zu hören. Im Theater an der Wien war Benjamin Chamandy beim Jugendprojekt „Papagena jagt die Fledermaus“ als Papageno zu erleben, an der Kammeroper war er zuletzt in Gounods „Faust“ zu Gast. Als Viconte Cascada gab er in Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ im August 2021 sein Debüt. Ab September 2021 bis Juli 2023 ist Benjamin Chamandy als Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden. In der Spielzeit 2021/2022 ist er in „Hippolyte et Aricie“ als Tisiphone und in „Samson et Dalila“ als zweiter Philister zu erleben. In „Ariadne auf Naxos“ tritt er als Lakai und in „Tosca“ als Kerkermeister auf. Außerdem übernimmt er u.a. die Rolle des Grafen Ceprano in „Rigoletto“ und die des Polizeikommissars in „Der Rosenkavalier“. In „La traviata“ ist er als Marchese d’Obigny zu hören.