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Theater-, Tanz- und Gesangscollagen in Anlehnung an „Die Geburt der Tragödie“ zur Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft, Trennung und Differenz: Sprünge für das Leben

Die Stadt Waiblingen liegt im Nahraum Stuttgart. Mit viel Industrie und Arbeitsplätzen ist der Anteil der Menschen mit Migrationsgeschichte hoch. Ziele des Projekts sind, Jugendlichen den Zugang zu Kunst zu vereinfachen, Jugendliche unterschiedlicher Milieus miteinander in Kontakt zu bringen, denen sie sonst in ihrem Alltag nicht begegnen würden und durch Schauspiel, Tanz und Musik Barrieren und Hemmschwellen abbauen.

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Träger/Initiator: Kreisjugendring Rems-Murr e.V., Waiblingen

Kooperationspartner: Kulturhaus Schwanen in Waiblingen: Probe- und Aufführungsraum, Technik, techn. Personal; freie bühne Stuttgart: WS-Dozenten, Erarbeitung des Programms

Teilnehmer: 30-40 TN, viele mit Behinderung, aus umliegenden Schulen und aus der Jugend(sozial)arbeit

Projektbeschreibung:

Weiteres Ziel ist, mit den TN ihnen unbekannte Kunstformen auszuprobieren und partizipativ an der Ausgestaltung der Aufführungen mitzuwirken und eigene Inhalte einzubringen. Die Aufführungen in einem professionellen Rahmen fordern von den Jugendlichen Leistungsfähigkeit, Eigenmotivation und Durchhaltevermögen.

Zu Beginn des Projekts gibt es einen Kickoff. In wöchentlichen Workshops können die TN drei verschiedene Ausdrucksformen ausprobieren und trainieren: Tanz, Capoeira und Gesang. Sie sollen montags nachmittags im Kulturhaus Schwanen stattfinden und je 1,5 Std. dauern. Donnerstags von 17:00-20:00 Uhr kommen Theaterproben hinzu. Die Workshops werden von 1 Tanzpädagogen/ Tänzer und 1 Theaterpädagogin/ Regisseurin geleitet, die langjährige Erfahrung in der inklusiven Theaterarbeit mit heterogenen Gruppen haben. 2 Pädagoginnen des Kulturhaus Schwanen/ Kreisjugendrings unterstützen das Projekt. Inhaltlich wird es in unserem Stück um das Thema der Differenz gehen. Angelehnt an die "Geburt der Tragödie" sollen die Jugendlichen partizipativ Collagen entwickeln, die sich mit unserer Gesellschaft, der Trennung und dem getrennt werden von Menschen"gruppen", den immer neuen Wortschöpfungen, die doch nur die Trennung von Neuem darlegen wollen, auseinandersetzen. Hierzu wird an der Lebenswelt und den Erfahrungen der TN angeknüpft. Über die Diskussion und theaterpädagogische Einheiten wird intensiv mit den TN gearbeitet um das Thema einerseits auf die Bühne bringen zu können, andererseits werden durch das Schaffen und den Kontakt mit den anderen TN auch innerhalb der Gruppe Barrieren abgebaut, Vorurteile in Frage gestellt und Nähe generiert. 

Durch öffentlichkeitswirksame Aufführungen im Kulturhaus Schwanen, sollen Förderer und Sponsoren gewonnen werden, die an der Weiterführung der Jugendarbeit interessiert sind. Die Schulen, das Kulturhaus Schwanen und die freie bühne Stuttgart sind sehr an einer nachhaltigen Implementierung des Theaterprojekts interessiert.

: Für das Projekt bewerben

Bewerben auch Sie sich ab Mai 2020 online bei unserer „Ideeninitiative ‚Kulturelle Vielfalt mit Musik‘“. Eine Orientierung zu den erforderlichen Angaben für die Ausschreibung gibt unser Musterprojektantrag.