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Gemeinsame Festival-Organisation zur Verstetigung der Netzwerke mit kulturellen Partnern im Sozialraum: Offenes Atelier Ost meets Festival lab 2020

In den Leipziger Stadtteilen Volkmarsdorf und Neustadt-Neuschönefeld ist der Migrationshintergrund überdurchschnittlich hoch. Unsere Ansprache läuft über Aktionen vor Ort und über Netzwerke im Sozialraum. Ziel ist es die KuJ zu stärken, indem wir u.a. Experimentierfreude, freies Lernen und Kreativität zulassen. Wir möchten Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein, Selbstermächtigung und Selbstorganisation fördern und Mitbestimmung sowie Mitentscheidungsfähigkeit spielerisch anwenden.

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Träger/Initiator: Helden wider Willen e.V., Leipzig

Kooperationspartner: OFT Rabet, Bauspielplatz Ost, Japanisches Haus, Capoeira-Gruppe Ginga de Corpa, Ensemble „Klänge der Hoffnung“, FabLab Leipzig, GUK Hildegardstr. und Stöckelstr., Handwerker und Unternehmer vor Ort: TN und Aufbau eines Netzwerks

Teilnehmer: Insgesamt 100 KuJ unterschiedlicher Herkunft, darunter 20-30 KuJ mit Fluchterfahrung

Projektbeschreibung:

Mit dem Projekt möchten wir das „Festival Lab“ aus 2019 und die daraus entstandene Plattform transkulturell arbeitender Musik- und Kulturschaffender aus dem Stadtgebiet entlang der Eisenbahnstraße fortsetzen und noch weitere Verknüpfungen in der Nachbarschaft für und mit den TN schaffen. Durch freies Spiel (u.a. Jam Session, Dekoration, Konstruktion) und Regelspiel (Erbauen und Erlernen eines Instrumentes, Capoeira) sowie der Kombination aus beidem (Erschaffen einer Soundskulptur), möchten wir den KuJ einen sicheren Raum geben, in dem sie sich frei entfalten können, ohne dabei allein gelassen zu werden. Das Projekt wird angeleitet von 1 Musikpädagogin und 1 Kunstpädagogin und wird außerdem unterstützt durch Eltern und Ehrenamtliche.

Es wird ein monatlich rotierendes Angebot mit verschiedenen Möglichkeiten geben. 1. Schnuppernachmittage: wöchentl. mit verschiedenen Schwerpunkten, offenes Angebot ohne Kerngruppe; 2. Arbeit in Gruppen: 20-25 TN, wöchentl. nachmittags; a) Schwerpunkt 1. Woche: Eröffnung mit einem kl. Konzert mit wechselnden Musikern + offene Jam Session im Stadtteilpark Rabet. b) 2. u. 4. Woche eines Monats: Bauen und Erlernen von Instrumenten in 2 Gruppen mit je 6 TN. 3. Woche eines Monats: Planung und Bau einer Sound- und Bewegungsskulptur mit bis zu 20 TN. Alles wird schließlich auf dem Festival Lab im Juli 2020 präsentiert. Ein Festival, das die TN gemeinsam mit den kulturellen Partnern im Sozialraum organisieren und bei dem es um Vielfalt, Kreativität und das Leben in Gemeinschaft geht.

Das Projekt soll verstetigt werden und im Umfeld der Eisenbahnstraße und des Rabetparks nach 2020 weitergeführt werden.

: Für das Projekt bewerben

Bewerben auch Sie sich ab Mai 2020 online bei unserer „Ideeninitiative ‚Kulturelle Vielfalt mit Musik‘“. Eine Orientierung zu den erforderlichen Angaben für die Ausschreibung gibt unser Musterprojektantrag.