Elsa Dreisig

Sopran

Elsa Dreisig ist franko-dänischer Herkunft. Seit ihrer Kindheit wurde sie in den Kinder- und Jugendchören der Opernhäuser der Wallonie und Lyon ausgebildet und hat in beiden Häusern zwischen 1998 und 2008 an verschiedenen Produktionen teilgenommen, darunter z.B. „Werther“, „Falstaff“, „Turandot“, „Carmen“, „La Bohème“, „Der Rosenkavalier“, „La Damnation de Faust“ und „Die Jasager und die Neinsager“ von Kurt Weill. 2012 gewann sie den Preis der Jury und des Publikums des Wettbewerbs „Des Mots et des Notes“ in Paris, der dem französischen Repertoire gewidmet ist. Elsa Dreisig ist Teil des „Ensembles 101“ für zeitgenössische Musik unter der Leitung von Mike Solomon und Mitglied des Familien-Ensembles 4D (4 Dreisig). In 2014 war sie als Nanette in „Der Wildschütz“ von Lortzing in Leipzig und als Tamiri in „Semiramide“ von Hasse zu sehen. Im Juli 2014 studierte sie in Aix-en-Provence an der Schubert-Académie unter der Leitung von Matthias Goerne und Markus Hinterhäuser. Bei der Liedmeisterklasse der NEUEN STIMMEN arbeitete Sie mit Dietrich Henschel. Als Erste Preisträgerin des Wettbewerbs „Ton und Erklärung“ nahm Elsa Dreisig 2014 mit dem Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig ihre Debüt-CD bei dem Label Oehms Classics auf. Sie ist erste Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs NEUE STIMMEN und des Operalia-Wettbewerbs.

Die Kritikerumfrage der Fachzeitschrift "Opernwelt" erkor Elsa Dreisig 2016 als "Nachwuchskünstlerin des Jahres". Von August 2015 bis Juli 2017 ist Elsa Dreisig Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin.