Die Zauberflöte An Der Zaubertafel

Träger/Initiator:

Frau Dr. Barbara Rucha, Frau Susannah Haberfeld
Breitenfeldstraße 32
04155 Leipzig
Tel.: 0177/65 08 304
barbara [at] rucha [dot] de

Teilnehmer:

20 Kinder und Jugendliche von 9-15 Jahren, die die obigen Wohlfahrtseinrichtungen und die Bahnhofsmission besuchen, um dort mittags eine warme Mahlzeit einzunehmen

Kooperationspartner:

Hallenser Elisabethtisch, Jugendcafé der Franckeschen Stiftungen, Kultureller Kindertisch „Krokoseum“ im Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen (TN-Akquise)
Thalia Theater Halle (Besuch, Ausstattung mit Requisiten und Kostümen)
Oper Halle (Besuch der Generalprobe zu „Die Zauberflöte“, Theaterführung)

 


Projektbeschreibung

Kinder und Jugendliche, die Hallenser Tafeln und Suppenküchen besuchen, erarbeiten ihre eigene Version von Mozarts „Die Zauberflöte“ und bringen sie zur Aufführung.

In diesem Projekt sollen 20 Kinder und Jugendliche von 9-15 Jahren, die Tafeln und Suppenküchen besuchen, ihre eigene Version von Mozarts „Die Zauberflöte“ erarbeiten und zur Aufführung bringen. Zentral ist die spielerische Auseinandersetzung mit opernimmanenten Themen wie „Liebe auf den ersten Blick“, „streitende Eltern, zerrüttete Familienverhältnisse“ oder „Rassismus“. Weitere Projektinhalte sind die musikalische Grundlagenarbeit und die Anleitung zum szenischen Schreiben oder zur szenischen Improvisation. Die Akteure sollen sich die Oper zu eigen machen und eine eigene Fassung selbst gestalten. Die Musik und das Libretto werden nach den individuellen Wünschen und Fertigkeiten von und mit den Beteiligten neu entstehen. Die Oper „Die Zauberflöte“ dient lediglich als Einstieg, die Geschichte könnte einen völlig anderen Verlauf nehmen und sicherlich wird auch die Musik anders klingen. Außerdem werden die Teilnehmer die Gelegenheit haben, die Generalprobe der aktuellen „Die Zauberflöte“-Produktion der Oper Halle samt einer Theaterführung zu besuchen und im Thalia Theater Halle zu Gast zu sein. Das Projekt wird von einer Opernsängerin und einer Dirigentin geleitet, die Erfahrung in der Arbeit mit Laien haben.

Es sind 5 wöchentliche Workshops à 3 Stunden zu je einem zentralen Thema der Oper geplant, im Anschluss finden 5 wöchentliche Proben sowie 2 Wochenendworkshops statt. Die Premiere sowie 3 weitere Aufführungen des Erarbeiteten werden im Festsaal im Kloster der Schwestern von der Hl. Elisabeth zu sehen sein. Nicht nur die Jugendlichen sollen erreicht, sondern auch das soziale Umfeld der Hallenser Tafeln bereichert werden. Nachhaltige Wirkung bekommt das Projekt durch die Möglichkeit, dass die Jugendlichen im Sommer 2010 an einer weiteren Laienoper mitwirken können. 5-10% der Kinder, die die Hallenser Suppentafeln besuchen, haben einen Migrationshintergrund. Das Projekt läuft von Mitte September bis Mitte Dezember 2009. Die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung unterstützt das Projekt mit einer Fördersumme in Höhe von 3.500 Euro.