GEMEINSAM ÜBER-BRÜCKEN

Integration

Träger/Initiator

Kath. Kindergarten St. Maria/ Kath. Kirchengemeinde Kehl

Teilnehmer

150 zukünftige Schulkinder aus 6 verschiedenen Kindergärten in Kehl, vornehmlich mit Flucht- oder Migrationshintergrund

Kooperationspartner

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Projektbeschreibung

„Tanz der Kulturen“ – gemeinsames Musizieren und Tanzen

Im Stadtteil Kreuzmatt liegt der Anteil von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund bei 73%. Die Geflüchteten sind in Sozialwohnungen untergebracht und bedürfen besonderer Integrationsmaßnahmen. Über (Sprach-)Grenzen hinweg den Weg spielerisch zueinander zu finden ist eines unserer Projektziele. Es sollen Brücken zwischen den Kulturen gebaut und Schranken niedergerissen werden, die aus Vorurteilen und Ängsten vor dem „Fremden“ aufgebaut wurden. Das Projekt wurde mit Blick auf nachhaltige Integrationsarbeit in einer multikulturellen Gesellschaft konzipiert. In jedem unserer 6 kath. Kindergärten werden jeweils 12 Workshop-Treffen zu je 90 Min. stattfinden, jeweils parallel in 2 Einrichtungen. Die Workshops sind in 4 Phasen á 3 Einheiten eingeteilt. In Phase 1 geht es um das Kennenlernen und gegenseitige Lehren nationaler Identitätsmerkmale. In Phase 2 werden Lieder und Tänze ausgetauscht und eingeübt, während in Phase 3 gemeinsam gekocht, gebastelt und gemalt wird. In der 4. Phase wird ein multikulturelles Fest vorbereitet.

Je 2 Kinder unterschiedlicher Nationen kochen gemeinsam mit den Eltern des jeweils Anderen ein typisches Gericht. Zum Abschluss wird es einen gemeinsam einstudierten "Tanz der Kulturen" geben, im Chor das Lied "Prayer of the Mothers" der israel. Sängerin Yael Deckelbaum einstudiert und gesungen. Jeweils am Ende der ersten 12 Workshop-Einheiten werden 2 weitere der beteiligten Kindergärten zum kleinen multikulturellen „Über-Brückungs“-Fest eingeladen. Zum Schluss aller Workshops wird es mit allen Projekt-TN ein großes gemeinsames Open-Air-„Über-Brücken“-Fest auf dem Spielplatz-gelände der Villa RiWa in Kehl geben. 1 Tanzpädagogin leitet das Projekt und studiert mit den TN den „Tanz der Kulturen“ ein. Weitere Unterstützung geben 1 Theaterpädagogin und 1 Erzieherin (ohne Honorar).

Das Projekt könnte ab September 2019 mit derselben Projektleitung und den jeweilig beteiligten TN in den Grundschulen weitergeführt werden, in denen sie zukünftig unterrichtet werden. In den Folgewochen könnte das Projekt in gleicher Struktur wieder aufgegriffen und bis zum Winter 2019 weitergeführt werden.